„Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt“

Ursula von der Leyen am vergangenen Donnerstag (10.10.2016) als Gast bei Maybritt Illner.


Falsche Versprechungen bzw. Lügen im Wahlkampf, sind keine Erfindung der Rechtspopulisten.
Gut klingende Wahlversprechen, Wahlgeschenke und erfreuliche Veränderungen,
von denen man nach der Wahl nichts mehr wissen wollte, begleiten seit vielen Wahlperioden die Politik,
nicht nur in Deutschland, eben auch, wie wir gesehen haben, bspw. in den USA.

Merkel gab es einst offen zu „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt„, weiter heißt es „wir müssen damit rechnen, dass sich dies wiederholen wird„,
so Angela Merken (CDU).
Wer Donald Trump als derzeit populärstem „Rechtspipulisten“ dieses Verhältnis von vor und nach der Wahl vorwirft, bewegt sich daher auf dünnem Eis.

Vieles von dem, was Trump während seines Wahlkampfes aussprach, ist es nicht wert, wiederholt zu werden,
denn es ist feindlich und herabwürdigend. Viele von Trump geäußerten „Fakten“ und Vorschläge, wurden bereits während des Wahlkampfes als falsch wiederlegt oder als Lügen entlarvt.
Doch vielleicht war es den Wählern schlichtweg „egal“, dass ihnen Lügen erzählt wurden, da sie seit Jahren belogen worden sind und sie sich daher für die „am schönsten klingende“ Lüge entschieden haben – eben die, die ihnen am Besten gefällt.


Es soll das Wahlergebnis nicht rechtfertigen, es spricht Trump nicht die Zustimmung zu, dies ist lediglich eine persönliche Überlegung / Erklärung, für den Ausgang der Wahlen.


Ton: Maybritt Illner, 10.11.2016


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